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TEST.TUBE Lab 02

   

OPENING / ERÖFFNUNG

Friday / Freitag  06-11-2020

19:00

 

 

ODEON-Spitzer

 

Taborstraße 10

1020 Wien

HABITAT

   

on-line:    20:00

 

on-line & live-STREAM

via:    http://echoraeume.klingt.org

 

 

   

2nd day / 2. Tag

Saturday / Samstag  07-11-2020

19:00

 

 

 

Labor-detailinfo /

subscribtion to MISSION-LAB via:

office[at]nomad-theatre.org

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 Cybernetic biocycle Installation © Thomas J. Jelinek

 

 

 

Zum Live-Stream  / go to live-stream:

 

http://echoraeume.klingt.org

 

 

 

 

 

 

 

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  HABITAT -

REALSIMULATION EINER MISSION

 

Die Menschheit ist im Begriff ihre eigene Biosphäre zu zerstören.
Der Planet Erde wird damit kein Habitat für Menschen mehr sein.
Eine Mission-Crew simuliert die Konstruktion und Einrichtung eines

Habitats in lebensfeindlicher Umgebung – den Weltraum zu besiedeln – Siedlungen auf dem Mars oder Biomodule im erdnahen Orbit sind

Phantasien und Flucht, Wunsch-Gedanken die die Menschheit

schon lange begleiten.


Die Errichtung eines Habitats aus den Regelkreisläufen und kybernetischer Realsimulation ist die Mission des TEST.LABs 02 und damit die Simulation der Realität von Habitaten.
Diese enthält ein breites Spektrum bis hin zur Entwicklung von Cyborgs – hybriden Wesen auf den Grundlagen des menschlichen Organismus, die Menschen ersetzen können und die Verschmelzung des Menschen mit kybernetischer Intelligenz erproben – Cyborgs, deren Habitate womöglich keine oder nur mehr reduzierte Biokreisläufe benötigen –Träume die so manche Space-agency zu forcieren versucht.

 

Dem gegenüber stehen die Wächter*innen der Biosphäre, der "Natur" - all das, was ohne menschlichen Einfluss, ohne menschliches Zutun abläuft oder entstanden ist - der gewachsenen Habitate der Erde.
Dazwischen werden neue Technologien jenseits kapitalistischer Gewinn und Ausbeutungsmuster erprobt um Biokreisläufe zu „restarten“. Diese werden mit zwei weiteren praktischen Projekten / Habitaten in den Stream eingeblendet.

Dabei steht immer auch die Unternehmung die inneren Ursachen zu finden - eines genetischen und qualitativen Soseins ohne menschliches Zutun – „Natur“ erkannt als Biosphäre.

 

 

Wir laden herzlich zur interaktiven Diskussion - im Chat auf der Live-Stream Seite - die sich über den komplexen Diskurs spannt, den wir parallel zum Geschehen, mit internationalen Gästen führen, und die unterschiedlichen Positionen zum Begriff des Habitats und die sich daraus zwangsläufig aufwerfenden grundlegenden Fragen des Seins zur Verhandlung stellen.

Was ist ein Habitat und was die Zukunft der menschlichen Spezies?

Was sind unsere Visionen gegenwärtigen und zukünftigen Über- / Lebens und welche Habitate braucht es?

 

Eine virulente Diskussion ohne deren Klärung wir weder die gegenwärtigen noch die wesentlich größeren Probleme der nahen Zukunft lösen werden.

 

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 MISSION CREW © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Floating University Berlin: water filtration system © Katherine Ball 

 

 

 

 

           
           

HABITAT   -  TEST-LAB WIEN / VIENNA

 

MISSION CREW:

 

Mission-Commander:  Barbara Imhof / LIQUIFIER SYSTEMS GROUP / https://liquifer.com/

Co-Commander:   Barbis Ruder / https://barbisruder.com/

Payload Specialist:  Lucie Strecker  / http://luciestrecker.com/

Mission Specialist:  Kerstin Bennier  / https://bennier.net/

ESA - Emotional Support Animal

 

Expert*innen  und Gäste / experts guests: 

Katherine Ball  •  Karmen Franinovic  •  Margaretha Haughwout  •  Shu-lea Cheang  • 

Daniel Aschwanden  •  Roman Kirschner  •  Franz Xaver  •  ZakRay

 

expert - Gast - Artist :  Katherine Ball  /  http://katherineball.com/

Margaretha Haughwout   /  http://beforebefore.net/

 

Waltraut Hoheneder /  Raumanzug

 

 

 LAB/ Medien  Kollaborativ:


Christoph Hubatschke / Chat-/Diskurs-moderation 

Tina Muliar / Voice + performance

Günter Sadek-Sonnenberg • Kurt van der Vloedt  / Kamera

Kaira Kurosaki / Grafik

Michael Loizenbauer / Live-Video Regie

Philip Leitner / media direction 

 

künstlerische Leitung / Regie / Moderation: Thomas J. Jelinek


 

Produktion:  NOMAD

 

Koproduktion: ODEON-Spitzer  und  WUK - performing art

 

 

in Kooperation mit:  die[a]ngewandte 

 

 

 

 

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What is Enough ? © Katherine Ball


 

 

BARBARA IMHOF

 

Barbara Imhof ist Weltraumarchitektin und Designforscherin. Als Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin von LIQUIFER Wien - Bremen, einem interdisziplinären Expertenteam, erforscht und entwickelt sie ressourcen-schonende Systeme und räumliche Lösungen für das Leben in extremen Umwelten. Derzeit plant sie am Internationalen Habitat Modul der Raumstation Gateway, die 2028 um den Mond kreisen soll. Hin und wieder wechselt sie das Arbeitsfeld, und entwickelt in Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden künstlerische Projekte.

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Barbara Imhof is a space architect and design researcher. As co-founder and co-director of LIQUIFER Vienna - Bremen, an interdisciplinary team of experts, she researches and develops resource-saving systems and spatial solutions for life in extreme environments. She is currently working on the interior design of the International Habitat Module for the space station Gateway, which is scheduled to orbit the moon in 2028. From time to time she changes her field of work and develops artistic projects in cooperation with artists.

 

 

 

LUCIE STRECKER

 

Lucie Strecker lebt in Wien und erforscht experimentelle Systeme in Hinblick auf einen postanthropozentrischen und hybriden Begriff von Performativität unter Einbezug von Biotechnologien. Performances und Installationen wurden international gezeigt, u.a. in Kooperation mit Klaus Spiess. Sie unterrichtete Performance und Experience Design an der Freien Universität Bozen-Bolzano und an der Universität der Künste Berlin. Z.Z. leitet sie an der Universität für Angewandte Kunst (Art&Science) das Elise-Richter-PEEK-Projekt „Zur Performativität des Biofakts“ und publiziert zusammen mit Jens Hauser die Sonderausgabe „On Microperformativity“ in Performance Research. A Journal of the Performing Arts .

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Lucie Strecker­, a Vienna based artist, performer and researcher, is exploring experimental systems in regard to a post-anthropocentric and hybrid notion of performativity, including bio-technical approaches. Performing, exhibiting and publishing internationally (i.a. with Klaus Spiess), she has taught Performance Art and Experience Design at the Free University of Bozen-Bolzano and the Berlin University of the Arts. At the Art & Science department of the University of Applied Arts Vienna she is conducting the Elise-Richter-PEEK project „The Performative Biofact“. Currently she is publishing together with Jens Hauser the special issue „On Microperformativity“ at Performance Research. A Journal of the Performing Arts  

 

 

BARBIS RUDER

 

Nach zahlreichen Umzügen innerhalb der Süddeutschen Pampa (Heidelberg, Erlangen, Garmisch-Partenkrichen, Hinterzarten und Freiburg), sowie Auslandsaufenthalten in Finnland und den Niederlanden zog sie 2010 in ihre Wahlheimat Wien. Dort schloss sie 2015 das Studium der Transmedialen Kunst bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst ab.
Aktuell entwickelt sie im Rahmen des Doktoratsstudiums „Künstlerische Forschung“ an der Universität für Angewandte Kunst Skulpturen im Spannungsfeld von Medizin- und Körpertechniken.

Der Körper ist Ausgangs-und Untersuchungsobjekt und so mischt sie diesen mit Themen wie Wirtschaft, Arbeit, Intimität und Konvention in komplexe Kompositionen. Er wird im bewegten Bild, wie auch in Sound, Skulptur und Installation im Raum eingesetzt. Barbis Ruder schafft so Werke sowohl für den Ausstellungsraum, als auch für die Bühne.

Ihr Werk wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. 2017 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, erhielt das START Stipendium für Medienkunst (BKA - Kunst) und war für den Kardinal König Kunstpreis nominiert. Sie lebt und arbeitet in Wien.

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Barbis Ruder grew up in Heidelberg (D), Erlangen (D), Garmisch-Partenkirchen (D), Kerava (FIN) and Hinterzarten (D). After living, studying and working in Freiburg (D), Helsinki (FIN), and Breda (NL), she went to Vienna (A) to start working as an artist.

Barbis Ruder uses her body and her artificial corporate bodies to mix topics like economy, work, intimacy and convention into complex, but also minimalistic and reduced compositions that take shape in performance, installation, video and sculpture. As fine artist she is both creating work for exhibition spaces as well as for the stage. Her performances are always staged and related to the variety of media and form: from the body to the moving image, sound, sculpture and installation in space. Her work was awarded with several prices. In 2017 she was scholarship holder of the Art Foundation Baden-Württemberg and received the START fellowship in media art. Moreover, she was nominated for hte Kardinal König Kunstpreis.

She lives and works in Vienna. 

 

 

 

KERSTIN BENNIER

 

Die Künstlerin Kerstin Bennier lässt sich im weitesten Sinne in der Bildhauerei einordnen.

Benniers Arbeiten basieren auf ihrer subjektiven Wahrnehmung von Ereignissen und Begegnungen in ihrem Leben. Daraus entwickelt sie die Konzepte, die den Installationen und Objekten zu Grunde liegen. In ihrer Kunst schafft sie Räume und Bühnenbilder, in denen sie sich selbst inszeniert und Objekte, die mit der Wahrnehmung der Worte spielen.

Ihre Hauptthematik in der künstlerischen Auseinandersetzung ist seit einigen Jahren „die andere Seite…“. Jede Frage erlaubt mindestens zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen – und diese zu durchleuchten und zu reflektieren ist lohnend, die Auseinandersetzung mit ihnen erlaubt neue Ansätze und fließt in die Schaffung neuer Arbeiten ein.

Kerstin Bennier lebt und arbeitet zurzeit in Wien.

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The artist Kerstin Bennier can be classified in the broadest sense of the word in sculpture.

Bennier's works are based on her subjective perception of events and encounters in her life.

From this she develops the concepts underlying the installations and objects. In her art, she creates spaces and stage sets in which she stages herself and objects that play with the perception of words.

For some years now, her main theme in the artistic debate has been "the other side...". For every issue, there are at least two different ways of looking at it – and it is worthwhile to examine and reflect on them; this exploration allows for new approaches and informs the creation of new works.

Kerstin Bennier currently lives and works in Vienna.

 

 

 

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EDEN_ISS_Gewächshaus © Bruno Stubenrauch

 

 

 

KATHERINE BALL

 

Katherine Ball is a habitat for fungi and bacteria located on planet Earth.
Moving together in symbiosis, like waves moving an ocean, they practice the art of living on a damaged planet.
Their artistic interventions reimagine the infrastructure of everyday life. These have included: living in an off-grid floating island building mushroom filters to clean a polluted lake, bicycling across the USA looking for ‘solutions’ to the climate crisis, coordinating a national day of action to halt business at banks and corporations influencing state laws, and apprenticing with nature to learn the biological counterpart to civil disobedience.
An amateur in the best sense of the word, originally from Detroit, Michigan, Katherine strives to give more energy to our dreams than our fears. Currently, Katherine lives in Berlin and is the ‘Water Filtration and Infiltration’ artist-in-residence at Floating University. (www.floatinguniversity.org/water)

Katherine’s artistic medium is the infrastructure of everyday life. Created to enable us, protect us or dominate us, infrastructure shapes the way we live, and we can shape our own infrastructure. Infrastructure is not a fixed set of systems, but a working field. It is a malleable material.

 

 

 

 

MARGARETHA HAUGHWOUT

 

Margaretha Haughwout’s personal and collaborative artwork explores the intersections between ideas of technology and wilderness, digital networks and the urban commons, cybernetics and whole systems permaculture — in the context of ecological, technological and human survival. Her active collaborations include the Guerrilla Grafters: an art/ activist group who graft fruit bearing branches onto non-fruit bearing, ornamental fruit trees, which has exhibited at venues such as the Venice Biennale, and the São Paulo Architecture Biennial and has been written about in numerous press outlets including NPR. A partner project, Trees of Tomorrow launched at Open Engagement in 2018 at the Queens Museum. Trees of Tomorrow is a walking tour and speculative workstation that explores the hidden politics of ornamental street trees. The Coastal Reading Group, another active collaboration, consists of artists from different coasts who trouble the subjects of wilderness, speciation, humanness and ways of knowing through participatory events. Their project, Unearthing/ Re-earthing: We Weave screened at Knowledge Cultures Ecologies in Santiago, Chile in 2017.
Understanding practice to be the work of trying over time to make one’s engagements better, and survival to require flourishing multi-species cohabitation, mutuality and care, Haughwout's expanded studio includes experimentation with both electrical and political power, interactive narratives, and the cultivation of relationships beyond the human.

 

 

 

SHU LEA CHEANG

 

Born in Taiwan in 1954, Shu Lea Cheang has lived and worked in the United States as well as Japan, Holland, the United Kingdom, and France. Her practice combines artistic concerns with hot-button social issues, defined by her peripatetic and information-era existence. She has been a member of the alternative media collective Paper Tiger Television since 1982 and produced public-access programs for the group addressing racism in the media.

Over the past decade, she has emerged as a prominent figure in new media art. Cheang is one of the leading multimedia artists dealing with multidisciplinary topics. She is regarded as a pioneering figure in internet-based art, with her multimedia approach at the interface between film, video, internet-based installation, software interaction and durational performance. Her work is often interactive. She is most noted for her individual approach in the realm of art and technology, creatively intermingling social issues with artistic methods.

Since moving to Europe in 2000, Cheang has been staging large scale collaborative performance and installation art projects. Leading a deliberately nomadic lifestyle.

In 2001 she cofounded Kingdom of Piracy, an online work space that promotes the free sharing of digital content and ideas as an art form; this project and others are borne of her political and community-driven goals. As an artist, she has worked in a variety of mediums—film, video, installation, web spaces—her output as varied as cyberspace itself.

 

 

 

 


 

 

   

  Erster November Startet die erste Mission im seriellen Labor

  mit dem Titel: HABITAT

 

  Das TEST.TUBE.Labor ist ein transdisziplinäres Labor, künstlerischer 

  Entwicklungsraum, Forum, und offene Diskurs-/Bühne, die seriell, als

  Projektzyklus realisiert wird und zum öffentlichen Diskurs stellt.

 

 

 

Die Gegenwart zeigt deutlich wie nötig neue soziale Konzepte und offene Diskursplattformenen für die Entwicklung zeitadäquater Strategien und Technologien sind. Die Kunst der Gegenwart ist eine kollaborative Praxis, verortet zwischen Wissenschaft, Technologie, politischen Prozessen und sozialen Strategien, aufgespannt in einem partizipativen Netzwerk von Menschen unterschiedlichster Hintergründe.

 

Das Labor, als eine Plattform für diese kollaborativen Praxen, ermöglichen letztlich Zugang zum kreativen Denken, der Interpretation von Gegebenheiten und Kontexten sowie den Arbeitsmitteln abseits linearer Denkprozesse und Konventionen.

Labor-detailinfo / subscribtion via: lab02[at]fieldtestcorp.com

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Lucie Strecker :

 

Cyborgs like DOG-Man and SHE-Goat: Towards Grafted Selves.

A choreographic foray into the relationality of nature and technology.

 

Who cyborgs will be is a radical question; the answers are a matter of survival.“ (Donna Haraway, ‘A Cyborg Manifesto’)

 

Personal-Mission - Project description:

Cyborgs like DOG-Man and SHE-Goat: Towards Grafted Selves is a collaborative, interdisciplinary performance art project that interrogates the limits, boundaries and frontiers within which human and other-than-human life exists.

 

These frontiers will continue to evolve. Biotechnology engineers designer babies. Synthetic biology engineers human-animal chimeras to breed organs for transplantation. Neuro-science aims to wire brains directly to computers, while organic life exists in an ambiguous realm - created both naturally and technologically. Hence this project examines this ambiguous realm in practice by using choreography, as well as bio-technical and speculative design to let arise two human- animal chimeras with technically augmented bodies during a live performance and to negotiate this evolution within a broader audience. Our artistic research questions how altering the frontiers between human, technological and other-than-human life changes the way we as artists perform, choreograph or narrate.

 

Our methodology is guided by the notion and practice of grafting. Grafting has been discussed in philosophy, art and biotechnological conceptions of ‘cyborg-selfhood’. One definition of Cyborgs is, that they are created by transplanting technologies and information into organisms. But we aim to extend such practices by including other elements than cybernetics: imagination, transferred sensations or advanced perception techniques as Donna Haraway did, when she described the risks and cares, threats and chances, excesses and defects of grafted human-animal ‘avatars’ of modern biomedicine in her Cyborg Manifesto first published in 1985. The essay has introduced the cyborg metaphor as a fictional mapping of our social and bodily reality, an imaginative resource and a tool to deconstruct techno-science as closely related to capitalism, militarism, colonialism and racism. Rather than understanding science as disembodied truth, Haraway emphasizes its social property, including its potential to create narratives. In her words: “[…] the detached eye of objective science is an ideological fiction, and a powerful one."

 

Having arrived in the twenties of the twenty-first century, our project is revisiting the cyborg metaphor in the form of the fictitious characters DOG-Man and SHE-Goat, embodied and performed by Daniel Aschwanden and Lucie Strecker. The transformation of the two performers into human-animal cyborgs is guided by current developments in medicine, robotic and media communication. At the same time, these technical processes are reflected and juxtaposed by animistic rituals, embodiment, somatic practices and the articulation of felt experiences as well as literary texts.

 

Grafted by modern biomedicine and art, these human-animal ‘avatars’ will cross from politics to nature and back again. Projected into the future year 2181, DOG-Man and SHE-Goat rethink our present: What changes could be made today - to enable the cyborgs Donna Haraway was dreaming of? How can transcendent bodies emerge, which connect subjective sensitivities with technology towards a co-individuation that is more than the co-existence of individuals? In this sense, interpreting Haraways’ Cyborg myth about the transgression of boundaries, potent fusions, and dangerous possibilities, remains in our understanding, part of a needed political work in 2020.

 

The basic project is a cooperation between Daniel Aschwanden (Univ.-Lect., KKP & Social Design, site-specific and urban ecologies), Lucie Strecker (Art&Science, Elise-Richter PEEK Project‚ ‘The Performative Biofact‘ & Sen.Art., APL), Lukas Allner and Daniela Kröhnert (wiss. Mitarb. Mag.arch and Univ.-Ass. Mag.arch., KKP, FWF-PEEK Project‚ Conceptual Joining), Jens Hauser (media studies scholar and curator, post-doctoral researcher at the University of Copenhagen’s Medical Museion and guest professor at the Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne), David Berry (Professor/Environmental Engineering, University of Vienna and director of the Joint Microbiome Analysis Facility at the Medical University of Vienna and University of Vienna),  and Philippe Riera (choreographer and dramaturge,

co-founder of Superamas and the Huggy Bears Program)

 

 

 

 

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biosphere 2 / graphic (c) K A R M E N F R A N I N O V I Ć & R O M A N K I R S C H N E R

 

 

Excerpt:

Microbiospherians

Leveraging microbes in biosphere 2

Karmen Franinovic & Roman Kirschner

 

Researchers and practitioners in the trading zone of art and science have been experimenting with human-made ecosystems involving a variety of biological, chemical, technical and aesthetic aspects.

While microorganisms are always a part of such systems, most often they don’t attract human attention. And if they are considered or consciously integrated into art and design projects, they are commonly put behind glass for safety or stability of the small ecosystems. However, in Biosphere 2, a large artificial glasshouse ecosystem built in the desert of Arizona, humans and microbes performed together with technical actors within the same environment.

This project originated from a diverse group of entrepreneurs, scientists

and artists, who wanted to harmonize the worlds of technological and natural systems by combining ecology, enterprise and art. In this article, we focus on Biosphere 2’s ‘Mission One’ (1991–3), an ecological experiment in which eight humans, also called biospherians, together

with other plant and animal species, were completely isolated in a large glasshouse from the biosphere of Earth – referred to as ‘Biosphere 1’.1 The staging of Biosphere 2 can be seen as an ‘ecological theatre’ (Kershaw 2005): the exhibitionist glass architecture, outside tours

for visitors, the biospherians’ theatre methods of experimenting with roles, situations and possible futures during long periods of living on the edge of survival while growing most of their food and taking care of various terrestrial and aquatic ecosystems – all turned the project into

a public spectacle.

In spite of all the events on the mesoscopic stage of this ‘glass box theater’ (Sattler 2013), microbial activities remained inaccessible for outside audiences, although they had a great impact on the overall ecosystem, including on biospherians. Notwithstanding the lack of

detailed information on specific microorganisms and their activity, we aim to analyse the environmental phenomena and human experiences in which microorganisms played an important role.

Our goal is to understand how microbial activities affected the ecosystem and were, in turn, affected by it. Biosphere 2 provides the ideal context for such an endeavour since its accelerated metabolic cycles made phenomena appear quickly and showed, just as fast, which interventions generated which effects.

As a method of analysis we make use of the notion of ‘leverage points’ as places for inducing change in systems (Meadows 1999) and outline a range of physical, structural, informational and rule-based changes in systems ordered by efficacy. We describe different attempts of

leveraging Biosphere 2’s ecosystem and identify leveraging options on different system levels, revealing the undeniable power of microbes, or microbiospherians, to steer ecosystem processes. Based on interviews we conducted with biospherian Mark Nelson, we discuss the challenges of leveraging from within Biosphere 2’s ecosystem and how it led to a strong perception of metabolic connectedness among the human participants. Finally, we propose ‘leveraging from within’ as an artistic strategy for intervening within ecosystems, and reflect on how microbiospherians challenge the order of leverage points.

[...] 

ISSN 1352-8165 print/1469-9990 online

© 2020 Informa UK Limited, trading as Taylor & Francis Group

 

 

 

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LavaHive-Liquifer Systems Group

 

Excerpt:

 Shifting Space Perspectives: Artistic Research as Connective Research Area

Barbara Imhof

 

The concept of the unity of sciences marked a revolution in the search for the truth.

Today, at the convergence of fields such as biology and technology (biotechnology), or mechanical engineering and electronics (mechatronics), this perspective has become the state of the art.

Further to the scientific and humanities’ fields of research, artistic research is becoming a research area in its own right applying similar methods; this starts with the same operational system of writing proposals, formulating research questions and describing methods of approaching the problem at hand. Artistic research is a discovery-led form of knowledge production similar to exploring the ‘what’, ‘why’ and ‘when’ of our universe, where the actual questions and methods are only gradually revealed. This kind of artistic research transitions into other disciplines and previously unexplored territory, leading to the discovery of new paths and outlooks.

ROOM – Issue #4(6) 2015 Astronautics

 

Lynn Margulis - Excerpt of an Interview

with Dick Teresi June 17, 2011

 

[...] There’s no doubt that Mendel was correct. But Darwinism says that there has been change through time, since all life comes from a common ancestor—something that appeared to be supported when, early in the 20th century, scientists discovered that X-rays and specific chemicals caused mutations. But did the neo-
Darwinists ever go out of their offices? Did they or their modern followers, the population geneticists, ever go look at what’s happening in nature the way Darwin did? Darwin was a fine naturalist. If you really want to study evolution, you’ve got go outside sometime, because you’ll see symbiosis everywhere!

 

So did Mendel miss something? Was Darwin wrong?


I’d say both are incomplete. The traits that follow Mendel’s laws are trivial. Do you have a widow’s peak or a straight hairline? Do you have hanging earlobes or attached earlobes? Are you female or male? Mendel found seven traits that followed his laws exactly. But neo-Darwinists say that new species emerge when mutations occur and modify an organism. I was taught over and over again that the accumulation of random mutations led to evolutionary change—led to new species. I believed it until I looked for evidence.

 

What kind of evidence turned you against neo-Darwinism?


What you’d like to see is a good case for gradual change from one species to another in the field, in the laboratory, or in the fossil record—and preferably in all three. Darwin’s big mystery was why there was no record at all before a specific point [dated to 542 million years ago by modern researchers], and then all of a sudden in the fossil record you get nearly all the major types of animals. The paleontologists Niles Eldredge and Stephen Jay Gould studied lakes in East Africa and on Caribbean islands looking for Darwin’s gradual change from one species of trilobite or snail to another. What they found was lots of back-and-forth variation in the population and then—whoop—a whole new species. There is no gradualism in the fossil record.

 

Gould used the term “punctuated equilibrium” to describe what he interpreted as actual leaps in evolutionary change. Most biologists disagreed, suggesting a wealth of missing fossil evidence yet to be found. Where do you stand in the debate?
 “Punctuated equilibrium” was invented to describe the discontinuity in the appearance of new species, and symbiogenesis supports the idea that these discontinuities are real. An example: Most clams live in deep, fairly dark waters. Among one group of clams is a species whose ancestors ingested algae—a typical food—but failed to digest them and kept the algae under their shells. The shell, with time, became translucent, allowing sunlight in. The clams fed off their captive algae and their habitat expanded into sunlit waters. So there’s a discontinuity between the dark-dwelling, food-gathering ancestor and the descendants that feed themselves photosynthetically.

 

What about the famous “beak of the finch” evolutionary studies of the 1970s? Didn’t they vindicate Darwin?


Peter and Rosemary Grant, two married evolutionary biologists, said, ‘To hell with all this theory; we want to get there and look at speciation happening.’ They measured the eggs, beaks, et cetera, of finches on Daphne Island, a small, hilly former volcano top in Ecuador’s Galápagos, year after year. They found that during floods or other times when there are no big seeds, the birds with big beaks can’t eat. The birds die of starvation and go extinct on that island.

 

Did the Grants document the emergence of new species?
 They saw this big shift: the large-beaked birds going extinct, the small-beaked ones spreading all over the island and being selected for the kinds of seeds they eat. They saw lots of variation within a species, changes over time. But they never found any new species—ever. They would say that if they waited long enough they’d find a new species.

 

Some of your criticisms of natural selection sound a lot like those of Michael Behe, one of the most famous proponents of “intelligent design,” and yet you have debated Behe. What is the difference between your views?


The critics, including the creationist critics, are right about their criticism. It’s just that they’ve got nothing to offer but intelligent design or “God did it.” They have no alternatives that are scientific.

 

You claim that the primary mechanism of evolution is not mutation but symbiogenesis, in which new species emerge through the symbiotic relationship between two or more kinds of organisms. How does that work?


All visible organisms are products of symbiogenesis, without exception. The bacteria are the unit. The way I think about the whole world is that it’s like a pointillist painting. You get far away and it looks like Seurat’s famous painting of people in the park. Look closely: The points are living bodies—different distributions of bacteria. The living world thrived long before the origin of nucleated organisms [the eukaryotic cells, which have genetic material enclosed in well-defined membranes]. There were no animals, no plants, no fungi. It was an all-bacterial world—bacteria that have become very good at finding specialized niches. Symbiogenesis recognizes that every visible life-form is a combination or community of bacteria.

 

How could communities of bacteria have formed completely new, more complex levels of life?
 Symbiogenesis recognizes that the mitochondria [the energy 
factories] in animal, plant, and fungal cells came from oxygen-respiring bacteria and that chloroplasts in plants and algae—which perform photosynthesis—came from cyanobacteria. These used to be called blue-green algae, and they produce the oxygen that all animals breathe.

 

Are you saying that a free-living bacterium became part of the cell of another organism? How could that have happened?
 At some point an amoeba ate a bacterium but could not digest it. The bacterium produced oxygen or made vitamins, providing a survival advantage to both itself and the amoeba. Eventually the bacteria inside the amoeba became the mitochondria. The green dots you see in the cells of plants originated as cyanobacteria. This has been proved without a doubt.

 

And that kind of partnership drives major evolutionary change?
 The point is that evolution goes in big jumps. That idea has been called macromutation, and I was denigrated in 1967 at Harvard for mentioning it. “You believe in macromutation? You believe in acquired characteristics?” the important professor Keith Porter asked me with a sneer. No, I believe in acquired genomes.

 

Can you give an example of symbiogenesis in action?
 Look at this cover of Plant Physiology [a major journal in the field]. The animal is a juvenile slug. It has no photosynthesis ancestry. Then it feeds on algae and takes in chloroplasts. This photo is taken two weeks later. Same animal. The slug is completely green. It took in algae chloroplasts, and it became completely photosynthetic and lies out in the sun. At the end of September, these slugs turn red and yellow and look like dead leaves. When they lay eggs, those eggs contain the gene for photosynthesis inside. Or look at a cow. It is a 40-gallon fermentation tank on four legs. It cannot digest grass and needs a whole mess of symbiotic organisms in its overgrown esophagus to digest it. The difference between cows and related species like bison or musk ox should be traced, in part, to the different symbionts they maintain.

 

But if these symbiotic partnerships are so stable, how can they also drive evolutionary change?


Symbiosis is an ecological phenomenon where one kind of organism lives in physical contact with another. Long-term symbiosis leads to new intracellular structures, new organs and organ systems, and new species as one being incorporates another being that is already good at something else. This major mode of evolutionary innovation has been ignored by the so-called evolutionary biologists. They think they own evolution, but they’re basically anthropocentric zoologists. They’re playing the game while missing four out of five of the cards. The five are bacteria, protoctists, fungi, animals, and plants, and they’re playing with just animals—a fifth of the deck. The evolutionary biologists believe the evolutionary pattern is a tree. It’s not. The evolutionary pattern is a web—the branches fuse, like when algae and slugs come together and stay together. [...]

 

 

 

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Mission-HABITAT-Strecker(c)eSeL.jpg MISSION HABITAT / Lucie Strecker © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

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TEST.TUBE LAB 02 - HABITAT  © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

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TEST.TUBE LAB 02 - HABITAT / Barbis Ruder

 

 

 

 

 

 

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TEST.TUBE LAB 02 - HABITAT © Maragareth Haughwout

 

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TEST.LAB - HABITAT / Daniel Aschwanden © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

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MISSION HABITAT © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Humanity is on the way to destroy its own biosphere.

Thus the planet earth will not be a habitat for humans anymore.

Here in our TEST-Lab a mission crew simulates the construction and establishing of an habitate

in hostile enviroments. But what is a habitat? <<

 

 

 

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HABITAT_LAB /Barbara Imhof © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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HABITAT_LAB /Christoph Hubatschke © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TEST.LAB_HABITAT/Kerstin Bennier © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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im Spitzer

 

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MA7 KULTUR - 240369.2

 

 

 

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                TEST.TUBE LAB 02 - HABITAT © Maragareth Haughwout

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  HABITAT_LAB / Tina Muliar © NOMAD

 

 

 

 

 

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Floating University Berlin: water filtration system © Katherine Ball

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TEST.LAB_HABITAT/Philip Leitner © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

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TEST.LAB_HABITAT/SteamCrew © eSeL.at - Lorenz Seidler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TEST.TUBE LAB 02 - HABITAT © Maragareth Haughwout

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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HABITAT - compost © Maragareth Haughwout

 

 

 

Das Anthropozän -

Karl Bruckschwaiger

 

Bruno Latour – das terrestrische Manifest

 

In diesem Buch sollen die Klimafrage und deren Leugnung als zentrale politische Position etabliert werden. Ohne zu verstehen, das wir in ein neues Klimaregime eingetreten sind, kann weder die Explosion der Ungleichheiten, die Deregulierungen, noch die Kritik an der Globalisierung oder Rückkehr zu den Schutzmaßnahmen des Nationalstaates verstanden werden.

Die großen Migrationen führen zu einem Ende der Globalisierung, weil die jeweiligen Modernisierungspläne nur mehr für mehrere Planeten verwirklicht werden könnten. Der Boden der Globalisierung beginnt sich zu entziehen, die Vorstellung des Bodens selbst verändert sich grundlegend. Den Migranten wurde der Boden bereits durch Kriege und Klimaveränderungen entzogen, aber auch die alteingesessenen Bewohner verlieren den Kontakt zu Ihrem Boden.

Es ist eine postkoloniale Pointe, das diejenigen von Angst und Panik befallen werden, und ihr Territorium und Lebensweise verteidigen müssen, angesichts der Ankunft derer, die die Beraubung von Grund und Boden ohnmächtig vor einigen Generationen erleben mussten.

Ein allgemeines Empfinden liegt der Panik zugrunde, das es einen allgemeinen Mangel an teilbaren Platz und bewohnbarer Erde gibt oder geben wird.

Wenn es keinen gemeinsamen Raum in der Welt gibt, muss der eigene Boden durch Mauern und undurchlässige Grenzzäune geschützt werden.

Latour unterscheidet zwischen Plus-Globalisierung und Minus-Globalisierung. Die Vertreter der Minus-Globalisierung sind auch Vertreter des Lokalen, für die die Zugehörigkeit zu einem Land, Boden, einer Gemeinschaft, einer Lebensweise und ein bestimmtes Können wichtig ist. Dieses Plus-Lokale möchte die Verbindung zwischen dem Herstellen und dem Konsumieren ohne Umweg über den Weltmarkt aufrecht erhalten.

Die Erde schlägt zurück, oder wie Latour es formuliert, die Erde wird als Akteur zunehmend sichtbar, indem, was man die Folgen des Klimawandels nennen könnte.

Political Fiction Hypothese

Seit Anfang der Achtziger Jahre haben die Eliten diese Warnung verstanden und begonnen, die anderen dafür zahlen zu lassen, indem sie die Last der Solidarität in einer Welle der Deregulierung und des Sozialabbaus abwarfen und seit den Nuller Jahren mit einer Klimaleugnung fortfuhren.

Das ging mit einer Entwertung vieler wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer ständigen Leugnung der offensichtlichsten Wahrheiten über das Klima einher. Wenn die Modernisierung vorbei ist, bleiben für die einfachen Leute nur der Nebel der alternativen Fakten. Wenn die Fakten nicht an eine gemeinsame Welt oder Öffentlichkeit gebunden sind, können die Medien den Glauben an die alternativen Fakten beklagen, hilft es den Leuten nicht, die faktisch in den alternativen Welten (Prekariat, Flüchtlingslager usw.) leben.

Die Vektoren Latours

Auf dem Weg der Modernisierung gab es im politischen Feld den allgemeinen Vektor der vom Lokalen zum Globalen verlief. Was auf diesem Weg aufgegeben werden musste, war das Lokale, die Heimatregion, die althergebrachten Traditionen und die Gewohnheiten, um endlich in der Moderne anzukommen. Im Bereich der Ökonomie war die politische Rechte für die Freiheit der globalen Märkte, die politische Linke eine Art Aufhalter der allzu freien Märkte. Im Bereich der Sitten und Traditionen gab es eine gerade umgekehrte Zuordnung von Rechts und Links. Mit dem Auftauchen der Minus-Globalisierung, also die negativen Folgen der globalen Märkte und Verschiebungen von Produktion und Menschen im globalen Maßstab, wurde das Lokale wieder attraktiv. Es mutierte aber zu einem Minus-Lokalen, wo der Schutz, die Identität und Sicherheit innerhalb nationaler Grenzen zum Wichtigsten wurde.

Jetzt ist ein dritter Attraktor aufgetaucht, der der Richtung des ersten Vektors diametral entgegengesetzt ist, das Terrestrische.

Um diesen Attraktor sichtbarer zu machen, ihm die Bedeutung zu geben, die er von der politischen Aufmerksamkeit verdient hätte, tauchte auf der Gegenseite die Negierung des Klimawandels auf, als Außererdiger Attraktor. Die Regierung Trump ist erste, auf die Ökologie fokussierte, Regierung, wenn auch im Modus der Zurückweisung.

Das Terrestrische ist ein neuer politischer Akteur, der nicht mehr Hintergrund und Dekor des menschlichen Handelns ist, sondern ein Wirkfaktor, der unmittelbar auf das menschliche Handeln reagiert und etwas von uns verlangt, uns beherrscht.

Wir können das Territorium nicht mehr einfach besetzen, sondern der Raum wird zum Teil unserer Geschichte, aus der menschlichen Geschichte wird durch Wirkung des Terrestrischen die wirkliche Geogeschichte.

Trotzdem ist der dritte Attraktor schwer zu erkennen, denn er ist allen sowohl bekannt und zugleich vollkommen fremd. Denn mit der Erde lebten bisher nur einige Altvordere und Traditionalisten wirklich zusammen, die Modernen betrachteten die Erde nur als Kulisse des menschlichen Handelns.

Das Holozän wies noch alle Merkmale eines Rahmens für die Menschen auf, das Anthropozän nicht mehr, obwohl nach dem Menschen benannt ist. Hier betritt die Erde wieder die Bühne und macht den Schauspielern die Hauptrolle streitig. Die Menschen sind aber mit einer Rolle betraut, die zu groß ist für sie. Manche wollen die Erde retten, aber will die Erde die Menschen retten?

Der ökologischen Bewegung ist es in letzten Jahrzehnten gelungen, viele Themen und Objekte zum politischen Streitthema zu machen, die vorher nicht zu den Gegenständen der Politik gehörten. Kein Entwicklungsprojekt bleibt ohne Protest und kein Vorschlag ohne Einspruch. Latour sieht die grünen Parteien noch zu sehr aufgerieben im Recht-links-Schema, und damit vorläufig als gescheitert an.

Welche Allianzen würden sich ergeben, wenn das Lokale und das Globale sich zum Terrestrischen hin neu orientieren müssen. Ein Zufluss an politischer Energie aus dem Bereich des Lokalen wäre denkbar, weil die Zugehörigkeit zu einem Boden, die Sorge um ein Stück Erde und die Bindungen an dieses würden dem Terrestrischen durchaus entsprechen.

Es gibt aber auch Differenzen, denn das Terrestrische hängt zwar an der Erde, ist aber auch welthaft in dem Sinne, dass es sich mit keiner Grenze deckt und über alle Identitäten hinausweist.

Das Terrestrische braucht Akteure und Wissenschaftler.

Die Akteure haben keine Distanz zur Erde als Umwelt. „Wir verteidigen nicht die Natur, wir sind die Natur, die sich verteidigt.“

Die Wissenschaftler haben uns all das Wissen um das neue Klimaregime verschafft, aber auch sie brauchen eine neue Ausrichtung, eine neue libido sciendi. Denn sie sind vom Blick auf die Erde vom Universum aus fasziniert, sie betrachten die Erde als galileisches Objekt. Diese moderne Pflicht, die Erde aus den fernsten Fernen zu erreichen, steht im Widerspruch zu der alltäglichen Praxis der Wissenschaft in ihren Laboratorien, mit ihren Instrumenten, in ihren Feldforschungen, wo sie fest auf irdischen Boden stehen.

Die Erde als System zu betrachten, wo die Lebewesen an den chemischen und geologischen Prozessen teilnehmen, war die Absicht von James Lovelock und seinem Gaia-konzept. Hier wird die Erde nicht mehr nur als Produktionsfaktor betrachtet, wo das Lebensrecht und die Ansprüche der meisten Lebewesen wegfallen.

Eine Art von Ausweg sieht Latour darin, in einer neuen Bestandsaufnahme der Natur einzutreten und er versteht darin das neue Interesse an der Lektüre von Humboldt, der sich den Rätseln der Zahl und Natur der wirkenden Wesen stellte.

 

Jürgen Renn / Bernd Scherer – Das Anthropozän

 

Deborah Danowski / Eduardo Viveiros de Castro – In welcher Welt leben?

 

Der Untertitel des Buches lautet: Ein Versuch über die Angst vor dem Ende,

der portugiesische Titel lautet: Ensaio sobre os medos e os fins,

was ich übersetzen würde mit: Versuch über Ängste und Enden

tatsächlich resümiert das Buch verschiedene Vorstellungen über das Ende der Welt, die angesichts der planetaren Klimakrise eine ganz andere, beklemmende Plausibilität bekommen haben.

Es geht also um die Angst, das der Mensch seiner eigenen Zukunft ein Ende bereitet. Die Ankunft dieser Zukunft, der Paul Crutzen und Eugene Stoermer den Namen Anthropozän gegeben haben, leitet eine neue geologische Epoche ein, die das Holozän seit der Industriellen Revolution ablöst und seit dem Zeiten Weltkrieg immer intensiver Gestalt annimmt.

Diese neue Epoche ist zugleich das Ende der Epochalität, was unsere Spezies betrifft, denn das Anthropozän kann nur nach unseren Verschwinden einer anderen Epoche Platz machen. So bleibt das Anthropozän unsere Gegenwart mit einer Zukunft, die die ständige geophysikalische Drohung unseres Verschwindens beinhaltet.

Für die aktuelle Krise wurden von Wissenschaftlern des Stockholm Resilience Center 2009 in neun geophysische Prozesse des Erdsystems identifiziert, bei deren Überschreitung von Grenzen sich unerträgliche Umweltveränderungen einstellen werden.

Es sind dies: Klimawandel, Übersäuerung der Ozeane, Ozonverminderung in der Stratosphäre, Konsum der Süßwasservorräte, Verlust der Biodiversität, die Einmischung der Menschen in die globalen Zyklen von Stickstoff und Phosphor, Veränderung in der Bodennutzung, chemische Belastung, von den Aerosolen verursachte atmosphärische Verunreinigung.

Sobald in einer dieser Prozesse eine bestimmte Grenze überschritten ist, haben alle dasselbe Risiko. Die Elastizität (Resilience) ist nicht unbegrenzt, die Natur ist nicht unverwüstlich oder unendlich robust (resilient).

Viveros de Castro und Danowsky referieren am Anfang bekannte Autoren wie Latour und Dipesh Chakrabarty und deren Vorstellungen vom Wiedereindringen Gaias in die menschliche Welt, in dem Moment wo der Mensch vom biologischen Agenten zum geologischen Faktor aufgestiegen war. Damit wird das System Erde nach der vermeintlichen Überwindung der unmittelbaren Abhängigkeit des Menschen von ihm wieder zum historischen Subjekt und Handlungsträger in einem viel umfassenderen Stil, als je vermutet. Denn unsere politische Ohnmacht, mit dieser Einmischung Gaias umzugehen, ist größer als das urzeitliche Erschrecken vor meteorologischen Phänomenen, und das trotz wissenschaftlicher Einsicht in viele Prozesse der Erde. Zwar haben wir uns nach Darwin schon an objektive Endlichkeit unserer Spezies gewöhnt, dennoch nicht gelernt das Ende als ein Nahes zu denken.

 

Welt ohne uns

Wir können von einer Welt ohne uns, das heißt einer Welt ohne die Spezies Mensch, ausgehen, oder von einem „Wir ohne Welt“, einer weltlosen Menschheit nach dem Untergang der Welt. Alle möglichen Varianten werden in der Literatur und im Film des öfteren durchgespielt.

Die Autoren kennen auch die Version einer Welt vor uns, einer Spiegelung des Ende in einen Anfang, einen Garten Eden oder einer Wildnis, die dem denaturierenden Zugriff der Menschheit entzogen ist.

Den zunehmenden Verlust von Welt in einem sich abschließenden Subjekt thematisieren die sogenannten spekulativen Realisten wie Quentin Meillassoux und Ray Brassier, die die wechselseitige Bedingtheit von Denken und Sein behaupten. Das ist die Idee, der zufolge wir nur einen Zugang zur Korrelation von Denken und Sein haben, und in keinem Fall zu einem der beiden Termini in isolierter Form, so Meillassoux. Dazu bedienen sie sich des Gedankenexperiment der Welt ohne uns, um den Vorrang der Welt vor dem Denken dieser Welt durch uns zu demonstrieren. Aber das Denken und das Sein sind so ineinander verschränkt, das die Materie jenseits der Korrelation träge und tot sein müsse. Damit wird der Anthropozentrismus durch die Hintertür wieder eingeführt.

Zu den Filmen und Buchbeispielen kann ich nur sagen, das ich keinen davon gesehen oder gelesen habe, weder Melancholia von Lars van Trier, noch Abel Ferraras 4:44 Last Day on Earth oder Bela Tarrs Turiner Pferd.

Einer Spielart nach dem Schema „Menschen ohne Welt“ wird mit den Singularisten und Akzelerationisten nachgegangen, für die das Anthropozän in ein neues posthumanes Zeitalter führt, das nur durch einen extremen technologischen Sprung erreicht werden kann. Dabei wird die Verbindung des Menschen mit einer ersten Natur komplett gekappt, und nur mehr von transgenetischen Gemüsekulturen, Hydrofracking, große hydroelektrische Projekten, Geoengineering und ähnliches gesprochen.

In ihrer Begeisterung für die Selbstabschaffung des Menschen nehmen sie an, das im Anthropozän selbst den Menschen obsolet gemacht oder transformiert oder komplett ersetzt werden wird.

Vom posthumanen zum posthumen Zeitalter der Maschinen.

Das die Umweltschützer und Ökologen für die Akzelerationisten nur die Entfesselung der Produktivkräfte aufhalten, zeigt wie verkommen dieser Zweig einer angeblich marxistischen Geschichtsphilosophie ist. Einer wie Alain Badiou träumt diesen Traum einer von De-Humanoiden denaturalisierten Natur mit, und beschuldigt Peter Sloterdijk die Ökologie als Opium für das Volk darzubieten.

 

Eine Welt aus Menschen

 

Im zweiten Teil des Buches beschäftigt sich Viveiros mit den Vorstellungen der indigenen Völker Amerikas, die die Beziehung zwischen Menschheit, Welt und Geschichte anders und man möchte fast sagen ungleich ernster formulieren.

Es beginnt mit einem bestimmten Schöpfungsmythos, der bei den indigenen Völker weit verbreitet ist, der einen Anfang formuliert, wo das menschliche Sein vorrangig ist und sich in die Welt verwandelt, mit spannenden Konsequenzen für den weiteren Umgang mit der Welt.

Der Anfang der Zeiten wird von den Aikewara, einem Tupi-Stamm, in dem Satz formuliert: Es gab nichts auf der Welt, nur Menschen und Schildkröten.

Nach einer Reihe von Wechselfällen verwandeln sich Teile dieser ursprünglichen, erstgeborenen Menschheit auf spontane Weise oder infolge einer Aktion des Demiurgen in biologische Arten, in geographische Elemente, meteorologische Phänomene und Himmelskörper, die den aktuellen Kosmos ausmachen. Der Teil, der sich nicht verwandelt hat und im Wesentlichen gleich geblieben ist, ist die historische oder gegenwärtige Menschheit.

Das Intervall zwischen der Zeit des Ursprungs und dem Ende der Zeiten, das ethnographische Präsens oder die Gegenwart, ist eine Epoche in der die präkosmologischen Wesen ihr unaufhörliches Anders-werden, ihre anatomische Plastizität zugunsten von stabileren Zuständen einstellen. Am Ende der Zeit der Transformationen nehmen die anthropomorphen Instabilitäten der Anfänge die körperlichen Formen und Gewohnheiten der Tiere, Pflanzen, Flüsse und Berge an, zu denen sie inzwischen geworden waren.

Das anthropomorphe Multiversum gebiert die Welt, wobei die Menschen die Substanz sind und die Natur die Geschöpfe. In dieser Mythologie gibt eine kannibalistische Komponente, denn die Nahrung der Menschen besteht aus menschlichen Seienden, die in Tiere und Pflanzen verwandelt worden sind. Man begegnet den Tieren und anderen Lebensformen als Typen von Personen oder Völkern, als politische Entitäten.

Die indigene Praxis legt Nachdruck auf die regulierte Produktion der Verwandlungen, der Schamane ist hier ein kosmischer Diplomat, der die Gegenwart reproduziert und chaotische Vervielfältigungen verhindert. Die Gefahr besteht darin, das die ehemaligen Menschen eine menschliche Virtualität hinter der aktuellen tierischen, pflanzlichen oder kosmischen Erscheinung bewahren. Die Menschheit in ihnen als das Unbewusste des Tieres droht ständig durch die Löcher einzudringen, die sich im Gewebe der heutigen Welt öffnen (Träume, Krankheiten, Jagdunfälle) und führt dazu, dass die Menschen vom präkosmologischen Substrat aufgesogen werden.

Die theomorphe Maske des Tanz-Geistes ist ein Hinweis auf diese ursprüngliche Virtualität und die chaotische Kommunikation im anthropomorphen Multiversum.

Dieser Betrachtungsweise, das die Tiere zwar keine Menschen für uns, aber Menschen für sich sind, gibt Viveiros den Namen „amerindischen Perspektivismus“ oder Anthropomorphismus, den er einem europäischen Anthropozentrismus gegenüberstellt.

Der Anthropozentrismus behandelt den Menschen als tierische Spezies mit einem transfigurativen Zusatz.

Das Ende der Welt bei den Indios bedeutet nicht unbedingt das Ende der Menschen, obwohl die Zerstörung der Welt auch die Zerstörung der Menschheit einschließt, wird die neue Welt wieder aus den neu entstandenen Menschen erschaffen werden.

Die Menschheit ist konsubstantiell zur Welt.

Zwar sind in den Mythologien der amerikanischen Indios periodische Apokalypsen die Regel, aber die zunehmende und gewaltsame Zerstörung ihrer Lebensräume erzeugt einen Ton von entschieden pessimistischer Dringlichkeit.

Dazu sagt der Yanomami David Kopenawa:

Bald, nach dem Tod der letzten Yanomami-Schamanen, werden die bösen Geister sich des Kosmos bemächtigen, der Himmel wird herabstürzen und wir werden alle vernichtet.“

Kopenawa lässt die Möglichkeit zu, das auf lange Sicht eine andere Menschheit auftauchen wird, aber die aktuellen „weißen Esser der Erde“ werden mit den Indigenen verschwinden.

Viveiros diskutiert noch eine Weile die Unterscheidung von Erdverbundenen und Modernen bei Bruno Latour, und wie die Erdverbundenen als Enteignete und Besiegte gelernt haben zu überleben. Damit können die Erdverbundenen für den überlebenden Teil der Menschheit, die alle Enteignete und Besiegte sein werden, zum Modell werden.

Die Erdverbundenen sind wenige, aber ihre geringe Zahl wird dadurch ausgeglichen, das sie viel Welt haben, mit der sie in Verbindung stehen.

 

Ellis, Erle - Anthropocene: A Very Short Introduction

 

Als ein Professor für Geographie und „environmental systems“ in Maryland, Baltimore County konzentriert sich Erle bei seiner Definition von Anthropozän mehr auf die feststellbaren Veränderungen der Umwelt durch den Menschen, die die Geologie und Archäologie in ihren stratographischen Analysen feststellen können. Durch die Betrachtung der Erde als ein System werden natürlich auch Faktoren des Klimas, des Land- und Wasserverbrauchs, des Wechselkreisläufe von Stickstoff oder CO² stärker thematisiert.